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20 Millionen Karteikarten - Grundlage unserer Recherchen
Entstehung der Karteikarten
Nach Kriegsende registrierten Pfarrämter, Stellen der Caritas und der Inneren Mission die durchziehenden Flüchtlinge
und Vertriebenen. An Suchdienstmeldeköpfen erfolgte die Übertragung dieser listenformmäßigen Erfassungen auf
Karteikarten und die alphabetische namentliche Einordnung.
1947 waren bereits 4,4 Millionen Personen auf Karteikarten registriert - heute sind es über 20 Millionen Karteikarten.
Arten der Karteien
Je nach angewandtem Ordnungsprinzip, ausgerichtet auf die praktische Verwendbarkeit, bestehen drei große Arten von
Karteien:
Karteikarten-Typen
Klärung von Vermissten-Schicksalen und die Vervollständigung der Karteiunterlagen wurden in den 50er Jahren
Hauptaufgaben, die der Deutsche Bundestag dem Kirchlichen Suchdienst übertrug. Ergebnis der Auswertung der
verschiedensten Unterlagen waren 27 Millionen Meldungen. Die daraus entstandenen Karteikarten-Typen weisen auf die
Art der Meldung hin:
Die Heimatortskartei - das Melderegister für die Deutschen aus den Vertreibungsgebieten
Die ständige Evidenzhaltung (Aktualisierung und Ergänzung) der Karteiunterlagen als Melderegister der ehemaligen
deutschen Orte und Siedlungen ist laut Vereinbarung von 1961 und 2001 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und
den Rechtsträgern des Kirchlichen Suchdienstes eine unserer großen Aufgaben.
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