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Kriegserlebnisse hinterlassen bei den beteiligten Menschen äußerliche und innerliche Verletzungen, Narben,
Alpträume, die sie oft lebenslang nicht verlieren.
Es sind die Briefe an die Eltern, Ehepartner, Kinder und Geschwister der betroffenen Soldaten, die an der Front
oder in der Gefangenschaft die einzige Verbindung zur Heimat aufrecht erhalten.
Die Postauffangstelle für Kriegsgefangenenpost befand sich in Berlin. In den ersten Nachkriegsjahren wurde in
allen Zeitungen bekannt gegeben, dass diese Post noch vorliegt und die Briefempfänger wurden gebeten sich
zu melden. Die Kriegsgefangenenpost, welche in den ehemaligen deutschen Ostgebieten nicht mehr zugestellt werden
konnte, hat die Bundespost (ehemalige Reichspost) 1950/1951 an die jeweiligen Heimatortskarteien des Kirchlichen
Suchdienstes übergeben.
Über 135.000 Feldpostbriefe aus dem Zweiten Weltkrieg liegen in den Archiven des Kirchlichen Suchdienstes.
Damit können jahrzehntelange ungewisse Schicksale geklärt werden.
Bei diesen teilweise sehr persönlichen Schreiben handelt es sich überwiegend um Briefe von Soldaten, die
im Zweiten Weltkrieg an der russischen Front waren bzw. sich in Kriegsgefangenschaft befanden sowie um Briefe der
Angehörigen an die Soldaten.
Der Kirchliche Suchdienst bemüht sich neben seinen vielfältigen Aufgaben auch die Jetztanschriften der
Absender bzw. deren Nachkommen in Erfahrung zu bringen, um diese Erinnerungsstücke dem Empfänger oder
Absender bzw. den Angehörigen zu übermitteln.
Archiviert und nach Suchbegriffen sortiert ist ein schneller Zugriff möglich.
Sie möchten wissen, ob sich auch eine Nachricht von Ihren Angehörigen darunter befindet?
Wir geben Ihnen gerne Auskunft.
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